Digitalisierung
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10.06.2022

Menschlichkeit trotz Digitalisierung bei Zollexpress

Digitalisierung

Digitalisierung ist ein absolutes Kernthema in der Logistik, so auch beim oberösterreichischen Terminlogistiker Zollexpress Gabriel.

Die Menschlichkeit darf dabei aber nicht zu kurz kommen.

Wie schnell sich der Bereich der Digitalisierung entwickelt hat, wird bei einem Blick zurück deutlich: Die ersten Schritte Prozessabläufe zu digitalisieren wurden bei Zollexpress Gabriel mit der ersten ISO Zertifizierung, vor mittlerweile zehn Jahren, gestartet. Damals steckte alles noch in den Kinderschuhen und es gab kaum Anbieter auf dem Gebiet. „Heute sind wir unserem Berater dankbar für seinen Weitblick und dafür, dass er im Zuge der Dokumentation darauf bestand die Digitalisierung zumindest anzudenken“, sagt Zollexpress-Geschäftsführer Kurt Gabriel. Es wurde dann sehr schnell erkannt welches Potenzial dahintersteckt und wie es die tägliche Arbeit erleichtert. Man ist froh schon früh in das Thema Digitalisierung eingestiegen zu sein, auch wenn dieser ohnehin unausweichlich war. „Spätestens mit dem Einstieg unseres Sohns Maximilian hätten wir uns damit beschäftigen müssen, er kommt einfach aus einer Generation, die es gewohnt alles digital abzuhandeln“, sagt Kurt Gabriel.

Menschlichkeit bleibt wichtig

Digitalisierung hat per se aber nicht nur Vorteile, wie Andrea Gabriel, Geschäftsführerin bei Zollexpress Gabriel, weiß: „Ich stehe 100%-ig zur Digitalisierung, es verwundert mich nur etwas, dass die menschlichen Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Rund um die Uhr-Erreichbarkeit in der Branche scheinbar auf der Strecke bleiben. Außerdem ist eine einfache Abwicklung auch mit Digitalisierung nicht immer gegeben. Wir sehen z.B. telefonische Beauftragung als wichtige Kundenorientierung und die nimmt nach wie vor einen großen Stellenwert bei uns ein.“ Ähnlich sieht das auch der digitalaffine Maximilian Gabriel, der seine ersten Schritte im elterlichen Unternehmen als LKW-Fahrer machte: „Die Digitalisierung erleichtert den fahrenden Mitarbeitern das Handling der Begleitpapiere, die Beauftragung von Abholungen und die Zustellungen durch die Disposition wesentlich.“ Er betont aber auch, dass hier nicht auf das Zwischenmenschliche vergessen werden darf: „Ich verstehe, wenn Lagermitarbeiter unserer Kunden auch ordentlich Stress haben, genau wie unsere Lenker. Wünschen würde ich mir aber mehr Freundlichkeit und Verständnis für die Situation des anderen. Das würde die Zusammenarbeit aller Beteiligten erleichtern. Ich bin überzeugt, dass jeder seine Arbeit zufriedenstellend in angenehmer Atmosphäre erledigen möchte.“ Davon profitieren am Ende dann auch alle.  

 

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