Transport
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29.03.2022

Erfolgreich mit Made in Austria

Transport

Das Innviertler Transportunternehmen Zollexpress Gabriel Terminlogistik setzt auf Mitarbeiter und Leistungen aus der Region.

Ein LKW von Zoll Express Gabriel

Es kommt nicht selten vor: Um die Kosten zu senken, greifen Unternehmen aus der verladenden Wirtschaft gerne auf Speditionen zurück, die mit günstigen ausländischen Frächtern arbeiten. Österreichische Unternehmen greifen da gerne auf die Möglichkeit des „Ausflaggens“ zurück um bei den Ausschreibungen mithalten zu können. Dabei wird in einem Nachbarstaat ein neues Unternehmen gegründet und ein Teil der LKW-Flotte angemeldet. Das wiederum wirkt sich positiv auf Lohn- und Lohnnebenkosten sowie die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer aus.

Das Innviertler Transportunternehmen Zollexpress Gabriel wurde während Kundengesprächen in letzter Zeit gehäuft auf folgende Frage angesprochen: „Warum sind eure Fahrzeuge alle in Österreich angemeldet, wo es doch günstiger gehen würde?“ Darauf hat Geschäftsführer Kurt Gabriel eine klare Antwort: „Wir verdienen unser Geld in Österreich, deshalb bleiben die Fahrzeuge hier angemeldet. Wir sind tief in der Region verwurzelt, die meisten Kunden kommen aus dem Innviertel, wie auch unsere Mitarbeiter.“

Warum Zollexpress Gabriel ausschließlich Mitarbeiter aus der Region beschäftigen kann, hat einen einfachen Grund: „Unsere Kunden erwarten eine kurze Reaktionszeit, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, ob Wochenende oder Wochentag.“ Dafür garantiert Zollexpress eine Ladezeit zwischen 60 bis 90 Minuten nach Auftragseingang. „Da muss schon mal ein Mitarbeiter aus dem Bett geholt werden, das ist nur mit kurzer Anfahrtszeit möglich. Der LKW wird vom Firmengelände geholt und direkt zum Kunden gefahren“, klärt Andrea Gabriel auf.

„Die Termin- und Expresslogistik ist ein heiß umkämpfter Markt“, plaudert Maximilian Gabriel, zuständig für die Abteilung Agrarlogistik im elterlichen Unternehmen, aus dem täglichen Leben: „Firmen holen uns teils bei Notfällen, z.B. drohenden Produktionsstillstand und ähnliches, da muss die Fahrzeugflotte 100% top sein, deshalb sind unsere Fahrzeuge längstens drei Jahre im Einsatz. Mitarbeiter und LKW am Punkt beim Kunden, das zeichnet uns aus. Wenn wir diesen Qualitätsanspruch nicht gewährleisten können, überholen uns die Billiganbieter. Unsere Qualität honoriert der Kunde aber auch gerne.“